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Erster Fußballverein in Gutenzell

Schon vor dem zweiten Weltkrieg wurde von den damaligen Gutenzeller "Straßenfußballern" ein Fußballverein gegründet. Der Ortschronik des ehemaligen Ortspolizisten Johann Nepomuck Ackermann (1864-1940) verdanken wir folgende interessante Aufzeichnung:

"Im Jahr 1932 wurde von der männlichen Jugend Gutenzell ein Fußballverein gegründet. Der Sportplatz wurde demselben zuerst in den sogenannten Weiherwiesen bei den Kräuterländern (unterhalb Kohlteich) zugewiesen, jedoch bald wieder zurückgezogen. Durch Vermittlung von Herrn Oberförster Stritter wurde dann dem Verein ein Platz in der gräflichen Kiesgrube zugewiesen. Dieser Platz musste jedoch zuerst eingesät und hergerichtet werden, was sehr viel Arbeit und Mühe beanspruchte. Die jungen Burschen gingen mit großer Begeisterung und großer Energie ans Werk. Viele Tage und in den Abendstunden wurde im Schweiße ihres Angesichts gearbeitet. (Es wurde ausschließlich mit Pickel und Schaufel gearbeitet. Das Aushubmaterial wurde mit Rollwägen auf Schienen abtransportiert; Anm. d. V.). 1.800 Kubikmeter Kies und Erde wurden umgearbeitet und mit sehr großer Ausdauer und großem Zusammenhalt brachten die wackeren Burschen einen schönen, großen Sportplatz zustande, wie er unten ersichtlich ist.

Sportplatzeinweihung 1932


Am 7. August 1932 wurde dieser schöne Sportplatz eingeweiht und seinem Zweck übergeben. Die Festrede hielt in markigen Worten an die Jugend Hauptlehrer Hans Matheis von Gutenzell. Die Beteiligung von auswärtigen Sportvereinen und der ganzen Gemeinde war eine große, und so war diese schöne Feier eine würdige Entschädigung und Anerkennung der vielen und großen Opfer, welche die Jungmänner von Gutenzell zur Gewinnung und Herstellung ihres Sportplatzes vollbrachten" (Ortschronik J.N.Ackermann S.374)

Der erste Fußballverein Gutenzells nannte sich "Fußball-Verein Gutenzell 1932".
1. Vorstand war Josef Zinser.

A. Wiest und H. Schraivogel mit der Vereinsfahne



Auszug Spielerpass Kaspar Moosmann 1934


Gründung des VfB Gutenzell

Bereits kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges, noch während der Besatzungszeit durch die Franzosen, gründeten sportbegeisterte junge Männer Gutenzells wieder einen Sportverein. Die Genehmigung dazu musste noch von der damaligen französischen Militärregierung eingeholt werden. Die Verantwortlichen, die 1946 den Antrag auf Genehmigung zur Abhaltung einer Gründungsversammlung an den französischen Gouverneur stellten, waren Josef Kienle, Alber Mader und Alfons Waßner.

Bei der ersten Generalversammlung wurde festgelegt, dass in den Sommermonaten wöchentlich und zwar samstags, in der Zeit von 19.30 bis 20.30 Uhr, auf dem Sportplatz ein kurzes Training stattfindet.

In einem Schreiben an die französische Militärregierung, Sektion Sport, vom 15.09.1946 "betr.: Mobiliar des zukünftigen Sportvereins" wurde ein Sportplatz und als Sportgeräte zwei Fußbälle und ein Handball angemeldet. Die Bälle bestanden aus einer aufblasbaren Seele, eingehüllt von Leder, das man mit einer Lederschnur zuschnürte.

Der neu gegründete Verein nannte sich Verein für Bewegungsspiele, VfB. Es waren drei Sportarten vorgesehen, uns zwar Fußball, Handball und Leichtathletik. Als 1. Vorsitzender wurde August Schmid, als 2. Vorsitzender August Wiest und als 3. Vorsitzender Reinhard Mästle gewählt. Für Fußball war Herbert Drey, für Handball Karl Mader und für Leichtathletik Erwin Schraivogel zuständig. Die Jugendarbeit übernahm Josef Kienle.

Die Kickschuhe mit Lederstollen waren auf dem rauhen Platz natürlich schnell abgelaufen. Gott sei Dank hatte man da Schuhmachermeister Hermann Jerg, der immer wieder neue Lederflecken auf die abgelaufenen Stollen nagelte und auch den Ball öfters flickte.

Wie der neu gegründete Verein zu seinem Namen kam, erzählte dem Verfasser das Gründungsmitglied Alfons Schraivogel († 2003): Zur Gründungszeit unseres VfB Gutenzell stand der VfB Stuttgart bei den jungen Burschen hoch im Kurs. Idole waren vor allem die beiden Nationalspieler Karl Barufka und Robert Schlienz. Deshalb wählte man für den neu gegründeten Verein auch den Namen VfB. Natürlich wollte man auch den gleichen Dress wie der große VfB Stuttgart: Weiß mit einem roten Brustring. Da das Geld knapp war, mussten die Mütter der Spieler auf die weißen Unterhemenden ihrer Söhne einen Brustring nähen und fertig war der erste VfB-Dress. Allerdings war der Brustring nicht rot, sondern schwarz, da in der damaligen Zeit kurz nach Kriegsende kein roter Stoff aufzutreiben war.


VfB Gutenzell 1948:

stehend v. li.: Pasternak Tschisek, Härle Max, Schraivogel Alfons, Morgenröter Karl, Drey Herbert, Wiest August, Pasternak Eugen, Mader Karl
knied v. li.: Ruepp Josef, Schraivogel Hugo, Schmid Franz


Diese notwendige Sportbekleidung sollte aber bald durch eine neue ersetzt werden. Da wiederum das Geld fehlte, sammelte man bei den Gutenzeller Bauern Weizen und Schmalz. Diese wichtigen Grundnahrungsmittel wurden in zwei Rucksäcke und zwei große Koffer abgefüllt. Die Spieler Karl Mader und Alfons Schraivogel fuhren schwer beladen mit dem Zug von Reinstetten aus nach Tailfingen und tauschten in der dortigen Trikotfabrik die Lebensmittel gegen einen richtigen Fußballdress ein: Rotes Hemd mit weißem Schnürkragen und schwarze Hose.


VfB Gutenzell 1949 in neuem Dress:


stehen v. li.: Schraivogel Alfons, Drey Herbert, Geiger Eugen, Schmid August, Mader Karl
knied v. li.: Schraivogel Erwin, Geiger Max, Wiest August,
liegend v. li.: Groth Adi, Schraivogel Hugo, Schmid Franz

In den nachfolgenden Jahren hat sich der Verein aus bescheidenen Anfängen hochgearbeitet. In den 50er Jahren erreichte er unter den 1. Vorsitzenden August Schmid und später Erwin Füger die ersten größeren Erfolge. Im Spieljahr 1951/52 wurde die 1. Mannschaft Meister der A-Klasse "Ost" im Bezirk Riß.

Abschlusstabelle A-Klasse "Ost" Spieljahr 1951/52


In einem Protokoll zum Bezirkstag in Ochsenhausen zum Abschluss des Spieljahres 1952/52 schreibt Schriftführer August Wiest:
"In den Ausführungen von Kohler, Kirchberg, dem Kassenleiter der Staffel Ost, wurde der VfB Gutenzell sehr lobend erwähnt. Hervorgehoben wurde vor allem die anständige Spielweise und die Tatsache, daß wir die ganze Spielrunde ohne Hinausstellung oder Bestrafung durchgestanden haben. Bei der erfolgten Neufestlegung der Spielgruppen für 1952/53 wurde der VfB der Bezirksklasse (A-Klasse Riß; Anm. d. V.) zugeteilt." (Altes Protokollbuch VfB Gutenzell S.40)

Auf dieses Spieljahr gibt Schriftführer August Wiest folgenden Rückblick:

Altes Protokollbuch VfB Gutenzell S.52


Abschlusstabelle d. A-Klasse Riß Spieljahr 1952/53

Der absolute Höhepunkt war im Jahr 1953 der Bezirkspokalsieg. Endspielgegner war der SV Sulmetingen. Im ersten Endspiel in Laupheim trennte man sich nach Verlängerung 1:1 unentschieden. Das Wiederholungsspiel gewann der VfB Gutenzell am 9.8.1953 in Biberach nach spannendem Spiel 3:2.

Zum Jubiläumsjahr 1996 noch lebende Spieler der damaligen 1. und 2. Mannschaft berichteten, wie sie zu Auswärtsspielen gefahren sind. Nicht selten ist die ganze Mannschaft mit dem Fahrrad gefahren, teilweise zu Zweit auf einem Fahrrad. Als anfangs während der Besatzungszeit viele Fahrräder von den Franzosen beschlagnahmt wurden, ging man zu manchen Auswärtsspielen sogar zu Fuß. Bequemer war es da später mit dem Holzvergaser-Lastwagen von Karl Schraivogel. Auf der Holzpritsche sitzend oder stehend wurden Fußballspieler und auch Schlachtenbummler zu Auswärtsspielen gefahren. Die Spieler hatten dazu 0,50 Reichsmark, die Schlachtenbummler 1,00 Reichsmark zu entrichten. Auch der Viehlastwagen der Viehhandlung Mader und der Dahrlehenskasse-Bulldog mit Wagen dienten damals als "Mannschaftsbus".

Laut Protokoll zur Jahreshauptversammlung vom 22.3.1953 nahm die Versammlung "...erfreut zur Kenntnis, daß sich die Mitgliederzahl inzwischen auf 65 erhöht hat (davon 27 aktiv und 38 passiv)." (Altes Protokollbuch VfB Gutenzell S.48)
In der darauf folgenden Zeit ging es durch Spielermangel und Abwanderung von Spielern aus beruflichen Gründen abwärts, so dass der Spielbetrieb im Jahre 1955 beim Württembergischen Fußballverband abgemeldet werden musste. Der Verein wurde jedoch nicht aufgelöst.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Trotz der offiziellen Abmeldung des Spielbetriebs wurde in Gutenzell weiter Fußball gespielt. An vielen Abenden trafen sich Jugendliche und junge Männer auf dem inzwischen vergammelten Sportplatz und spielten oft bis in die Nacht hinein Fußball. Von diesen Hobby-Fußballern ging dann auch der Wunsch aus, wieder an einem organisierten Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen.

1963, im Gründungsjahr der 1. Fußball-Bundesliga, erfüllte sich dieser Wunsch durch Wiederanmeldung des Vereins beim Württembergischen Fußballverband. Bei der Gründungsversammlung am 8. August 1963, die von Hans Sedelmaier geleitet wurde, wählte man Karl Mader zum 1. Vorsitzenden. Die erste Vorstandschaft nach Wiederanmeldung des Vereins setzte sich wie folgt zusammen:
1. Vorstand: Karl Mader
2.Vorstand: Herbert Ackermann
Schriftführer: Helmut Maier
Kassierer: Alfred Miller
Auschussmitglieder: Adolf Hornung, Franz Staible, Horst Poser, August Wiest
Spielausschussvorsitzender: Hans Seldelmaier
Spielführer: Manfred Jerg

Bei der ersten Gerneralversammlung nach Wiederanmeldung des VfB Gutenzell sagte Vorstand Karl Mader, dass es beinahe zehn Jahre gedauert habe, bis sich der Wunsch vieler Sportfreunde zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes verwirklichen ließ. Naturgemäß seien in diesem Jahr der Aufbauphase mancherlei Aufgaben und eine Menge von Kleinarbeit zu bewältigen gewesen. Wenn auch die sportlichen Erfolge bisher in ganz bescheidenem Rahmen geblieben seien, so solle dies für jeden einzelnen Spieler vermehrt Anlass zu eifrigem und regelmäßigem Trainig sein. Außerdem würden berechtigte Hoffnungen bestehen, aus den Reihen der Jugendlichen wertvolle Verstärkung zu erhalten.

Nachdem der VfB in der ersten Saison nach Wiederaufnahme des Spielbetriebes noch den 7. Tabellenplatz ( von 10 teilnehmenden Mannschaften ) erreicht hatte, lief es im Spieljahr 1964/65 nicht so gut. Schriftführer August Wiest schreibt in einem Rückblick auf die Vorrunde:
"Ein "Rekord" ist unserer 1. Mannschaft wenigstens gelungen, sie hat sich während der ganzen Vorrunde nicht vom Tabellenende verdrängen lassen. Sicher, es sind einige Spiele denkbar knapp und zudem recht unglücklich verloren worden. Hätte aber die Elf immer eine solche Leistung gezeigt wie gegen Rot ( Endstand 2:2; Anm. d. V. ), bräuchte sie heute nicht die rote Laterne zu tragen. Wir wünschen allen, dass in der Rückrunde der alte Kampfgeist wiedergefunden wird, dann werden sich auch Erfolge einstellen." ( Altes Protokollbuch VfB Gutenzell nach Wiedergründung S. 27 )

Es war in der Tat keine leichte Aufgabe, nach so langer Pause wieder eine spielstarke Mannschaft aufzustellen. Nach vielen Niederlagen in den ersten Spieljahren muss man der damaligen Mannschaft bescheinigen, dass sie trotzdem zusammengehalten hat und so den Verein lange über Wasser gehalten hat, bis der aufstrebende Nachwuchs das Alter der 1. Mannschaft erreicht hatte.


VfB Gutenzell 1963

stehend v.li.: Spilz Werner, Huchler Franz, Härle Max, Borner Siegfried, Graul Herbert, Jerg Mannfred
kniend v. li.: Sedelmaier Hans, Hornung Adolf, Sauter Erwin, Schmid Franz, Hummel Siegbert


Da die Verantworlichen des Vereins unter Vorstand Karl Mader und ab 1966 unter Erwin Schraivogel sehr großen Wert auf eine gute Jugendarbeit gelegt hatten, konnte man im Jugendbereich bald große Erfolge vorweisen. So wurde die A-Jugend im Jahre 1969 Staffel- und Bezirksmeister. Aus diesen jungen Leuten wurde zusammen mit einigen Leistungsträgern der bisherigen Mannschaft eine gute 1. Mannschaft gebildet.

Im selben Jahr wurde der Sportplatz in Eigenleistung wesentlich erweitert und mit einer Beleuchtungsanlage versehen.

Im Spieljahr 1972/73 sicherte sich der VfB Gutenzell die Meisterschaft der C-Klasse und damit den Aufstieg in die B-Klasse. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte der damalige Spielertrainer Rüdiger Kolip.


VfB Gutenzell 1973

stehend v. li.: Huchler Alfred, Zweifel Erwin, Sipple Franz-Josef, Schmidberger Dieter, Buchschuster Karl-Josef, Goldhofer Max, Walker Eberhard
kniend v. li.: Schmidberger Karl, Kolip, Keller Hans, Huchler Karl-Josef


Gleich im folgenden Spieljahr 1973/74 schaffte man durch die Meisterschaft in der B-Klasse den Durchmarsch in die A-Klasse ( heut Bezirksliga ) und konnte sich bis zur Saison 2008/09 - mit einem Jahr Unterbrechnung im Spieljahr 2000/01 - in dieser Spielklasse behaupten.


VfB Gutenzell 1974

stehend v. li.: Hornung Adolf, Huchler Alexander, Schmidberger Karl, Walker Eberhard, Kohler Georg, Kolip Michael, Huchler Alfred, Zweifel Erwin, Kolip Rüdiger,
kniend v. li.: Bögel Ronald, Mader Karl, Keller Hans, Buchschuster Karl-Josef, Keller Alfred

Im Spieljahr 2006/07 gelang der Mannschaft um Spielertrainer Uwe Reh der Bezirkspokalsieg durch einen 2:0 (n.V.)-Sieg gegen die TSG Achstetten in Schönebürg.

VfB Gutenzell 2007

stehend v. li.: Reh Uwe, Gläser Albert, Jerg Thomas, Huchler Simon, Wild Roland, Poser Michael, Schultheiß Fabian, Kling Christof, Geiß Oliver, Nothhelfer Tobias, Walker Florian, Höhn Andreas, Belandt Horst
kniend v. li.: Mader Volker, Ackermann Holger, Poser Benjamin, Bär Bernd, Miller Markus, Seidler Michael, Wespel Reiner, Walker Daniel, Baur Armin, Hallmann Marcel, Drey Dennis
» mehr zum Pokalsieg

Im darauf folgenden Spieljahr übernahm Spielertrainer Reiner Wespel die junge Mannschaft und konnte sich und die Mannschaft im ersten Drittel der Tabelle, auf dem 5. Platz, etablieren.

Aufstieg in die Landesliga

Der Aufwärtstrend setzte sich auch in der darauf folgenden Saison fort. Man hielt stets den Kontakt zur Tabellenspitze und kämpfte mit Teamgeist bis zum Schluss um jeden Punkt, stets mit dem Ziel vor Augen, erstmals in der Geschichte das scheinbar Unmögliche zu schaffen. Den Traum vom Aufstieg in die Landesliga zu verwirklichen. Der VfB erspielte sich bereits zu Beginn der Saison eine beeindruckende Serie, denn man blieb die ersten 24 Spiele (saisonübergreifend betrachtet ein komplettes Jahr) ungeschlagen. Dann, am Samstag, den 06.06.2009 wurde die Mannschaft um Spielertrainer Reiner Wespel für all ihre Bemühungen belohnt. Mit einem 5:2 gegen den SV Dettingen und einem 2:2-Unentschieden des bisherigen Tabellenführers FV Olympia Laupheim II bei Türkspor Biberach, war es geschehen. Der VfB Gutenzell sicherte sich am letzten Spieltag der Saison den ersten Tabellenplatz und stieg somit das erste mal in der Gutenzeller Vereinsgeschichte direkt in die Landesliga auf.

Die meisterliche Bilanz nach 30 Spieltagen: 21 Siege, 7 Unentschieden, 2 Niederlagen, das fairste Team, die beste Abwehr und den Torschützenkönig der Liga. Wahrlich meisterhaft!

Alles zur Meisterschaft in der Saison 2008/09 » hier

VfB Gutenzell 2008/09

Stehend v. links: Simon Huchler, Christof Kling, Michael Poser, Horst Belandt, Patrick Austinat, Andreas Höhn, Florian Walker, Claus Weber, Reiner Wespel (Tr.), Markus MillerKniend v. links: Raphael Mohr, Andreas Schmid, Bernd Bär, Roman Kloster, Tobias Nothhelfer, Benjamin Poser, Michael Seidler, Daniel Walker, Bernd Ackermann

Zurück in die Bezirksliga

Nach einer Saison in der Landesliga, kehrte der VfB, zum Leidwesen aller Fans und Spieler, wieder zurück in die Bezirksliga. "Das Experiment Landesliga" konnte jedoch erhobenen Hauptes beendet werden, denn man hatte sich in seiner Premierensaison wahrlich gut geschlagen. Unter anderem konnte man Siege gegen den FC Albstadt, den FC Krauchenwies oder auch gegen die SF Isingen verzeichnen. Außerdem musste man sich in dieser Saison verschärften Ligabedingungen stellen, denn fünf Mannschaften mussten den direkten Weg nach unten antreten und der sechsletzte sogar noch über die Relegation gehen.

Aber nicht nur für sein spielerisches Engagement konnte sich der VfB einen Namen machen, auch für den stets hervorragenden Zustand der Grünanlagen und das kameradschaftliche Beisammensein nach den Spielen, sammelte man Land auf Land ab Lob und Anerkennung.

So kann man festhalten, dass die gespielte Landesligasaison für alle VfB-Zugehörige eine tolle Erfahrung war und man hoffen darf, dass es in ferner Zukunft wieder solch ein Erlebnis geben wird!

Weitere Infos zur Landesligasaison 2009/10 finden Sie » hier.

Bezirkspokalsieg 2011/12

Nach einem guten dritten Platz in der » Saison 2010/11 hinter der TSG Achstetten und dem FV Ol. Laupheim II folgte bereits in der nächsten » Saison 2011/12 ein weiteres Highlight in der Gutenzeller Vereinshistorie. Wiederum konnte man sich im Laufe der Saison in den oberen Tabellenrängen festsetzen. Zwischenzeitlich konnte man sogar den 16. Pflichtspielsieg im 18. Punktspiel feiern, musste sich letztendlich jedoch am Ende der Saison wiederum mit Platz 3, hinter dem FV Ol. Laupheim und dem SV Ochsenhausen, zufrieden geben. Da ein direkter Aufstieg der Laupheimer nicht möglich war durfte der VfB Gutenzell in die Relegation » (Fotos) um den Landesligaaufstieg. Hierbei traf man auf den SV Amtzell. Der VfB verpasste jedoch den Sprung in die 2. Runde und verlor die Partie mit 4:1.

Nach Siegen gegen die LJG Unterschschwarzach, den TSV Reute, den SC Schönebürg, den SV Ochsenhausen und die SF Bronnen zog der VfB kurze Zeit zuvor in das Finale um den Bezirkspokal 2011/12 ein. Hier traf man dann auf den Überraschungsfinalisten, die TSG Achstetten II. Diese hatte an diesem Tag jedoch gegen den VfB schlichtweg keine Chance. Bereits nach gut 10 Spielminuten hieß es 2:0 für den Bezirksligisten, am Ende 6:0. Und auch die nackten Zahlen dieses Pokaltriumphes lesen sich eindrucksvoll: In 6 Spielen erreichte man 25:3 Tore (ohne Elfmeterschießen gegen Ochsenhausen), dies entspricht einem Schnitt von 4,2 : 0,5. Eingesetzt wurden insgesamt 24 Spieler, von denen konnten sich 15 (!) in die Torschützenliste eintragen. In Summe bedeutete dies den 8. Bezirkspokalsieg bei 8 Endspielteilnahmen – den inoffiziellen Titel des „Rekordbezirkspokalsiegers„ dürfte man damit gefestigt haben…

VfB Gutenzell 2011/12

Weitere Impressionen und eine Chronologie zum Pokalsieg finden Sie » hier


Weitere sportliche Erfolge

» hier

Ein herzliches Dankeschön gilt auch Franz-Josef Sipple für das Erstellen der Chronik anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums.